Zusammenarbeit in Pods

Done, ready for wider group feedback

Eine Methode zur gegenseitigen Unterstützung in kleinen Gruppen.

Ressourcen und vertiefende Untersuchungen findet ihr hier: Mikrosolidarität, Enspiral-Handbuch.

Was ist ein Pod? #

Ein Pod (Arbeitstitel) ist eine kleine Gruppe von Menschen, die sich aus Mitgliedern und Freunden von Donut Berlin zusammensetzt und auf ein bestimmtes Ziel gemeinsam hinarbeitet.

Eine Person (oder ein Team), die „Initiatorin“, spricht bei einem Treffen oder über unsere Kommunikationskanäle eine Einladung aus. Diese Einladung beschreibt eine Aufgabe/Vorhaben/Projekt, an dem die Person arbeiten will, und ruft Menschen auf, das Vorhaben gemeinsam zu verwirklichen.

Initiierung eines Pod – das erste Treffen #

Vorgeschlagene Dauer des Treffens: 1,5-2 Stunden

Die folgende Struktur wurde durch den Donut Berlin-Handbuch-Pod während des ersten Treffens verwendet. Ihr könnt sie als Leitfaden für eure eigene Reise betrachten. Nutzt den Leitfaden nach eigenem Ermessen, sofern es für euren Pod sinnvoll erscheint.

Der Ablauf und einige der Fragen sind angelehnt an den Enspiral-Leitfaden zu Pods, den ihr im Vorfeld oder zu Anfang des Treffen als weitere Inspirationsquelle lesen könnt: https://handbook.enspiral.com/guides/pods.

  1. Eröffnungsritual / Ceck-in. Vielleicht ist das Eröffnungsritual/Check-In, das ihr bei diesem ersten Treffen nutzt, noch nicht das richtige. Vereinbart, euch bis zum nächsten Treffen ein oder mehrere Rituale auszudenken.
    Beispiel der Handbuch-Crew: Eine Minute Stille
    oder: Start mit einer Check-In Frage. Fragen findet ihr zum Beispiel unter: www.tscheck.in

  2. Agenda: Überprüft die vorgeschlagene Agenda (s. Punkt 3-7) oder eure eigene Agenda für dieses erste Treffen. Ist jede:r mit den Agendapunkten einverstanden und habt ihr genug Zeit?
    >>Falls ihr im Vorlauf noch keine Agenda erstellt habt, könnt ihr nach dem Check-In gemeinsam Agendapunkte sammeln, priorisieren und so gemeinsam eine Agenda für das Treffen erstellen.
  3. Geteilte Intention: Überprüft die Intention, die den Pod ursprünglich ins Leben gerufen hat. Tauscht euch darüber aus und verfeinert sie zu einer von allen Pod-Mitgliedern geteilten Intention. Diese Intention wird den Pod über die Dauer ihres Bestehens leiten.
    >> Die aktiven Pods stellen wir auf der Donut Berlin Webseite unter Projekte vor. Teilt dort euren Namen und eure Intention mit der Gemeinschaft.
  4. Geplante Ergebnisse: Sprecht über konkrete Ergebnisse oder Erfahrungen, die ihr euch von der Zusammenarbeit im Pod erhofft, über Best-Case Szenarien und auch über Ängste oder unerwünschte Entwicklungen (was sollte auf keinen Fall passieren?).
    >> Sprecht auch darüber: Wie würde ein Ergebnis des Pod aussehen, das „gut genug“ (und vielleicht noch nicht perfekt) ist? Berücksichtigt eure Ressourcen (als Freiwillige). Bedenkt, dass selbst ein grober Prototyp[2]  gut genug sein kann, um Feedback von der breiteren Gruppe und der Öffentlichkeit einzuholen. 
  5. Prinzipien: Diskutiert, welche Prinzipien (Regeln, Werte,…) die Kultur eures Pod bestimmen werden.
  6. Struktur der Zusammenarbeit: Wie wollt ihr die Arbeit des Pod strukturieren? Tauscht euch über den Rhythmus von Treffen, anderen Formen der Zusammenarbeit (synchron oder asynchron), Ablauf/Moderation etc. der Treffen, …aus.
    >> Wenn der Pod eine lockerere Struktur bevorzugt, schlagen wir vor, trotzdem eine wiederkehrende Besprechungszeit zu wählen. Entwickelt einen Prozess um zu prüfen, ob eine Besprechung gewünscht oder nicht notwendig ist.
    Beispiel des Handbuch-Pod: Bei jedem Treffen gibt es eine Person, die moderiert und eine, die Protokoll führt. Die Personen werden als erster Punkt des Treffens festgelegt. Wir wollen, wo möglich ,asynchron gemeinsam an Dokumenten arbeiten und Treffen nur durchführen, wenn es wirklich sinnvoll erscheint.
  7. Tauscht euch aus, wer bereit ist sich wofür und in welchem Ausmaß zu engagieren.
    >> Besprecht die individuellen zeitlichen Verpflichtungen und die Dauer, für die der Pod zusammenarbeiten wird. Ein Pod kann für einige Tage oder für einen unbegrenzten Zeitraum gebildet werden.
  8. Erste Arbeitspakete: Definiert, sofern möglich, erste Schritte und Arbeitspakete und teilt diese unter euch auf. Besprecht, welche Vorarbeiten und Dokumente es ggf. bereits aus der Vergangenheit gibt und worauf ihr aufbauen wollt.
  1. Abschiedsritual/Check-Out: Nehmt euch Zeit für ein Abschlussritual/Check-Out eurer Wahl. Wenn es sich noch nicht richtig anfühlt, vereinbart, euch bis zum nächsten Treffen ein solches auszudenken.

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